Impulse für den Transfer: TA-Konferenz 2025 in Saarbrücken : Datum:
Im Rahmen der diesjährigen TransferAllianz-Jahrestagung, die vom 24. bis 25. Juni 2025 in Saarbrücken unter dem Motto „Transfer in a Fast Changing World - efficient - transparent - global“ stattfand, diskutierten rund 200 Teilnehmende, wie Transferprozesse in einer sich rasant verändernden Welt gestaltet werden können.
Die TransferAllianz e.V. ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Transferstellen an Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Innovationsagenturen. Rund 200 Teilnehmende aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Ministerien und Transferorganisationen diskutierten in Saarbrücken aktuelle Herausforderungen und Perspektiven des Wissens- und Technologietransfers.
Internationaler Transfer als wichtiges Thema
Ananay Aguilar, Head of TenU, Cambridge Enterprises (ein Zusammenschluss der Transferstellen mehrerer Hochschulen, unter anderem in den Vereinigten Staaten von Amerika und dem Vereinigten Königreich) und Barbara Ebel-Wolf, Leitung des Bereichs Forschung und Entwicklung bei der Saarstahl AG, gewährten in ihren Keynotes eine internationale sowie eine industrielle Perspektive auf das Thema Wissens- und Technologietransfer. Nach den Keynote Lectures und einer Podiumsdiskussion zum Thema „Wie stellen wir den Transfer im internationalen Wettbewerb auf?“ gab es am zweiten Tag zahlreiche Kurzimpulse. Unter anderem stellte Nils Schröder, Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), die beiden Bund-Länder-Programme „Forschung an HAW“ und „Innovative Hochschule“ vor.
Die Jahrestagung diente insbesondere auch der Vernetzung und dem Erfahrungsaustausch. In 17 Workshops tauschten sich die Teilnehmenden zu Themen wir IP, Gründung, Transfertools, KI und Kooperationen aus.
Insgesamt lag der Schwerpunkt in diesem Jahr auf Themen wie DeepTech, Schutzrechtetransfer, Entrepreneurship, internationalen Kooperationen sowie strukturellen Fragen zur Ausstattung und Sichtbarkeit von Transferstellen. Die Diskussionen widmeten sich zudem Transferhemmnissen, der Rolle interner Anreizsysteme sowie der besseren Verzahnung von Förderstrukturen.